Zahnimplantate
Ein ist fest im Kieferknochen verankerter, meist schraubenförmiger, zylindrischer Fremdkörper nennt man Zahnimplantat. Ein Zahnimplantat ersetzt bei Zahnverlust die natürliche Zahnwurzel und ermöglicht dadurch Zahnlücken wieder durch Einzelkronen, Brücken bis hin zur Vollprothesen zu schließen. Der Zahnersatz kann hierbei, je nach Bedarf des Patienten, aufzementiert, verschraubt oder herausnehmbar sein.
Die mikrorauhe Oberfläche und die spezielle Formgebung des Zahnimplantats ermöglichen es, dass das Implantat eng mit der Knochenstruktur verwachsen kann. Damit jeder Patient individuell versorgt werden kann, werden Zahnimplantate in den verschiedensten Größen, Längen und Durchmessern angeboten. Das meist verwendete Material für Zahnimplantate ist hochreines Titan. Titan ist sehr stabil, zugleich aber auch sehr leicht, ist biokompatibel (gewebefreundlich), ruft keine allergischen Reaktionen hervor und ist osseointegrativ, was bedeutet, dass es fest mit dem Kieferknochen verwächst.
Die, seit Ende der 80er Jahre wegen ihrer ungünstigen Materialeigenschaften, nicht mehr verwendeten Keramikzahnimplantate erleben allerdings in der letzten seit eine Renaissance.
Begründet ist dies durch die neuartige Entwicklung von Zahnimplantaten aus hochfestem Zirkoniumoxid-Keramik. Diese Keramik-Zahnimplantate sind nicht nur extrem bruchstabil sondern bieten, dadurch, dass sie der natürlichen Zahnfarbe deutlich besser entsprechen, auch in ästhetischer Hinsicht große Vorteile. Im übrigen ist es, genau wie Titan, biokompatibel.
Zusammenfassend kann man sagen, mit Zahnimplantaten kann man verloren gegangene Zähne ersetzen, vor Knochenabbau (Atrophie) schützen, einen festen Prothesenhalt ermöglichen, sie stellen eine sichere Behandlungsmethode dar und bieten, durch die lange Haltbarkeit die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Behandlungsmethode.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 19.03.2012
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.